ARABELLA an der Oper Leipzig

"Nicht nur optisch erinnert Horne an die junge Renée Fleming, die ihrerseits mit der Darbietung der Partie ihre große Karriere begann. Horne hat bereits über zwei dutzendmal die Marschallin im Rosenkavalier gesungen, und diese Erfahrung bringt sie natürlich voll in ihr Rollendebüt ein. Man darf sie daher ohne Übertreibung als eine Idealbesetzung für diese Partie ansehen. Horne gestaltet diese Rolle mit einer großen Innigkeit und strahlt dabei eine würdevolle Grandezza aus, wie man sie selten auf der Bühne sieht. Ihr Sopran ist von einer großen Tragfähigkeit, der weit gesponnene Bögen und leuchtende Höhen mit Leichtigkeit erzeugt, um dann wieder mit wunderbarem Piano und sphärisch anmutenden Klängen zu berühren. Ihr Schlussmonolog im ersten Aufzug und das große Duett mit Mandryka im zweiten Aufzug „Und du wirst mein Gebieter sein“ sind die großen sängerischen Höhepunkte des Abends."
- Andreas H. Hölscher Opernnetz.de 06/19/16

Betsy Horne stattet in melancholischer Grandezza Arabella mit der Weisheit und Würde einer Marschallin aus...Aber die Musik, sie ist zum Weinen schön in dieser Produktion. Weil Betsy Horne die weiten Bögen spannt, als seien sie nur ihr in die Kehle komponiert. Strauss war neben Puccini und Mozart der große Frauenversteher unter den großen Komponisten. Und so wie Horne singt, vom Richtigen, wenn’s einen gibt für sie auf dieser Welt, wie sie in zärtlichen Tönen ihre Verehrer entlässt und am Schluss ihre Enttäuschung und Verletztheit einflicht, dass Mandryka ihr nicht vertraut, versteht der Zuhörer ganz unmittelbar, warum verliebte Männer diesen schillernden Engel umschwirren.
- Peter Korfmacher Leipziger Volkszeitung 06/19/16

"Für diese selbstbewusste Titelpartie bedarf es einer stimmlich herausragenden Sängerin, die sowohl das Mädchenhafte als auch die frauliche Reife und Besonnenheit glaubhaft widergeben kann. Betsy Horne erfüllte alle diese Voraussetzungen und begeisterte mit wundervoll warmem, in allen Lagen tonschönem jugendlich-dramatischen Sopran, der den Vergleich mit großen Vorbildern nicht zu scheuen braucht."
- Eva Hauk Mephisto Radio 97.6 06/20/16

KAT'A KABANOVA at Spoleto/USA

"Betsy Horne, an American soprano who has been developing a substantial career in Europe, gave an excellent performance as Katya, both dramatically and vocally, on Saturday evening. Her tone was clear and lovely throughout her range, and she developed her character touchingly and persuasively."
- James R. Oestreich The New York Times 5/28/14

"Betsy Horne, a young American who has been working in Europe, made an impressive U.S. debut as Kát'a, displaying a big, potent soprano and a compelling stage presence."
- Heidi Waleson The Wall Street Journal 6/3/14

"Fortunately, Betsy Horne's splendid performance in the title role helps balance out the flaws. She touchingly recalls the happiness of Katya's youth but also gives full vent to the girl's despair, even suggesting her mental instability. Given Horne's strong, gleaming voice, which soared impressively in climactic phrases, it comes as no surprise that she has had success with lyrical Wagner roles in Germany."
- George Loomis Musical America 5/30/14

ELSA am Landestheater Coburg

"...es ist keine Selbstverständlichkeit für ein Haus wie Coburg, eine solche Partie aus den eigenen Reihen besetzen zu können, es ist eher ein Glücksfall. Vielleicht ist aber auch Betsy Horne der Glücksfall für Coburg- die einstige Wagner-Stipendiatin singt die Partie der Elsa sicher und klangschön, man sollte schnell nach Coburg fahren, um sie dort zu hören, bevor man sie dort nicht mehr hören kann."
- Florian Zinnecker Nordbayerischer Kurier 2/25/14

"Ein anderes Wunder sind die Frauenstimmen. Die sehr junge Betsy Horne wurde aus dem Ensemble besetzt, eine betörend klare, glockenreine Stimme, schon stark genug, um sich jubelnd über das Orchester zu erheben."
- Eleonore Büning Frankfurter Allgemeine Zeitung 3/18/14

DIE MARSCHALLIN am Stadttheater Klagenfurt

"Sopranistin Betsy Horne ergründet gefühlvoll das ambivalente Innenleben der melancholischen Feldmarschallin."
- Martin Mittersteiner Der Standard 9/20/13

"Prächtig sind die drei Sängerinnen, allen voran Betsy Horne als großherzige Marschallin mit klarem, edlen Sopran, die als einzige das Wesen der Liebe in allen Facetten begreift und aus feinfühliger Reflexion Profil bezieht."
- Irina Lino Kronen Zeitung 9/21/13

"Betsy Horne aus Kalifornien war als Marschallin zwar näher zur 'kleinen Resi' als zur 'alten Frau', verlieh damit aber der Bettszene mehr Glaubwürdigkeit. Problemlos erblühte ihr leuchtender, Strauss-affiner Sopran, duftig-locker überspielte sie ganz im Sinne der Regie die Anwandlungen von Melancholie und ließ manch lieb-gewordenen Manierismus in der Diktion vergangener Größen nicht vermissen."
Das Opernglas 10/13